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Du willst endlich deine eigene WordPress Website erstellen — aber irgendwie wird es nichts. Entweder hängt die Technik, der Content fühlt sich falsch an, oder die fertige Seite bringt einfach keine Anfragen.
Du bist damit nicht allein. In meiner Arbeit als WordPress-Freelancer sehe ich seit über 15 Jahren dieselben Fehler — immer wieder. Bei Selbstständigen, Coaches, Network-Marketern und kleinen Unternehmen.
Die gute Nachricht: Diese Fehler sind alle vermeidbar. Wenn du sie kennst, baust du von Anfang an richtig.
Der häufigste Fehler überhaupt. Du öffnest WordPress, installierst ein Theme, das dir gefällt — und dann sitzt du da und weißt nicht, was auf die Seite soll.
Das Problem: Design ohne Strategie ist Dekoration ohne Funktion. Eine schöne Website, die niemanden in einen Kunden verwandelt, ist wertlos.
So machst du es besser: Beantworte vor dem ersten Klick drei Fragen:
- Wen will ich ansprechen?
- Was soll der Besucher auf meiner Seite tun?
- Welches Problem löse ich für ihn?
Erst wenn du diese Antworten kennst, wird das Design zum Werkzeug.
Fehler 1: Du startest mit dem Design statt mit der Strategie
Viele Websites versuchen auf der Startseite alles auf einmal zu erklären: das Angebot, die Geschichte, die Leistungen, den Preis, das Team. Das überfordert Besucher.
Das Problem: Menschen entscheiden in Sekunden, ob sie bleiben oder gehen. Eine überladene Startseite treibt sie weg.
Deine Startseite braucht genau eine Aufgabe: den Besucher in die richtige Richtung führen. Ein klarer Headline, ein kurzes Versprechen, ein einziger Call-to-Action. Mehr braucht es nicht.
Fehler 2: Die Startseite erklärt alles — und sagt nichts
„Ich helfe Menschen dabei, ihr Potenzial zu entfalten.“ — Das sagen tausende Coaches. Was macht dich anders?
Wenn du klingt wie alle anderen, wirst du wie alle anderen behandelt: ignoriert.
Dein Alleinstellungsmerkmal muss keine Revolution sein. Es kann deine Geschichte sein, deine Methode, deine Zielgruppe oder dein persönlicher Stil.
Wichtig ist: Es muss echt sein. Menschen spüren Authentizität — und sie spüren Formelhaftigkeit.
Fehler 3: Kein klares Bild als Problemlöser
„Über mich: Ich bin seit 10 Jahren selbstständig und helfe Unternehmern. Ich lebe in München und habe zwei Katzen.“
Das ist keine Über-mich-Seite. Das ist ein Lebenslauf-Fragment.
Das Problem: Deine Über-mich-Seite ist oft die meistbesuchte Seite deiner Website — und gleichzeitig die am meisten vernachlässigte. Dabei ist sie dein stärkstes Vertrauens-Tool.
Erzähle eine Geschichte. Nicht über dich, sondern für deinen Leser. Was hat dich hierher gebracht? Welches Problem kennst du aus eigener Erfahrung? Warum bist du genau die richtige Person für ihn? Storytelling verkauft — stille Fakten nicht.
Hier findest du alle Tricks, um deine Über-Mich Seite zu boosten
Fehler 4: Die Über-mich-Seite wird stiefmütterlich behandelt
Du baust Traffic auf deine Website — und wenn jemand geht, ist er für immer weg. Kein Follow-up, keine zweite Chance.
Das Problem: Die meisten Besucher kaufen nicht beim ersten Kontakt. Du brauchst einen Weg, in Verbindung zu bleiben.
So machst du es besser: Biete etwas kostenlos an, das echten Mehrwert hat — eine Checkliste, einen Mini-Guide, ein kurzes Video-Tutorial. Im Austausch bekommst du die E-Mail-Adresse. Ab sofort kannst du Vertrauen aufbauen, bevor jemand bereit ist zu kaufen.
Fehler 5: Kein Lead-Magnet und kein E-Mail-Verteiler
„Kontakt“ ist kein Call-to-Action. „Mehr erfahren“ auch nicht.
Das Problem: Wenn du nicht klar sagst, was der Besucher tun soll, tut er — nichts.
So machst du es besser: Jede Seite braucht einen klaren nächsten Schritt. Nicht vage, sondern konkret: „Kostenloses Erstgespräch buchen“, „Jetzt Checkliste herunterladen“, „Anfrage stellen“. Je konkreter, desto höher die Klickrate.
Fehler 6: Schlechte oder fehlende Call-to-Actions
Mehr als 60 % aller Website-Besucher kommen heute über das Smartphone. Wenn deine Seite auf dem Handy schlecht aussieht, verlierst du mehr als die Hälfte deiner potenziellen Kunden — sofort.
Das Problem: Viele WordPress-Themes sehen im Desktop-Editor toll aus, aber auf dem Handy ist der Text zu klein, Buttons zu nah beieinander, Bilder falsch skaliert.
So machst du es besser: Teste deine Website regelmäßig auf dem Handy. Elementor bietet dir eine mobile Ansicht direkt im Editor — nutze sie nach jeder größeren Änderung. Weniger Spalten, größere Schrift, genug Abstände.
Fehler 7: Die Website ist nicht für Mobilgeräte optimiert
Eine Seite, die länger als 3 Sekunden lädt, verliert durchschnittlich die Hälfte ihrer Besucher. Und Google straft langsame Seiten im Ranking ab.
Das Problem: Zu viele Plugins, unkomprimierte Bilder, kein Caching — das verlangsamt jede WordPress-Seite.
So machst du es besser:
- Bilder vor dem Upload komprimieren (z. B. mit TinyPNG)
- Ein Caching-Plugin installieren (z. B. WP Rocket oder LiteSpeed Cache)
- Nicht mehr Plugins installieren als nötig
- Einen guten Hoster wählen (Shared Hosting ist oft die Ursache Nr. 1 für Langsamkeit)
Fehler 8: Ladezeit wird ignoriert
WordPress allein reicht nicht für Google. Ohne ein SEO-Plugin und ohne optimierte Seiteninhalte bist du unsichtbar.
Das Problem: Viele glauben, eine fertige Website wird automatisch gefunden. Das stimmt leider nicht.
So machst du es besser:
- Installiere Yoast SEO oder RankMath (beide gratis)
- Schreibe für jede Seite einen einzigartigen Seitentitel und eine Meta-Beschreibung
- Verwende Überschriften (H1, H2, H3) strukturiert und mit relevanten Keywords
- Veröffentliche regelmäßig neue Inhalte (z. B. Blog-Artikel) — Google liebt aktive Websites
Fehler 9: Kein SEO-Grundsetup
Einmal gebaut, nie mehr angeschaut. Das ist leider die Realität bei vielen selbstständigen Unternehmern.
Das Problem: Veraltete Inhalte, veraltete Plugins, veraltetes WordPress — das ist ein Sicherheitsrisiko und schadet deiner Glaubwürdigkeit.
So machst du es besser: Plane dir einmal im Monat 30 Minuten ein, um Updates durchzuführen, Inhalte zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Deine Website ist kein Einmalprodukt — sie ist ein Werkzeug, das gepflegt werden will.
Fehler 10: Die Website wird nie aktualisiert
Die zehn Fehler, die ich dir hier gezeigt habe, klingen einfach — und trotzdem passieren sie ständig. Weil niemand uns beibringt, wie eine Website wirklich funktioniert.
Das Gute: Du musst es nicht alleine herausfinden.
Wenn du deine erste WordPress Website Schritt für Schritt aufbauen willst — strukturiert, ohne Technik-Chaos, mit einem bewährten System — dann hol dir meinen kostenlosen 10-Schritte-Plan. Darin zeige ich dir genau, wie du vorgehst, welche Tools du brauchst und wie du vermeidest, in diese Fallen zu tappen.


