Vor ein paar Monaten habe ich mir meine monatliche Kreditkartenabrechnung angeschaut – und bin ziemlich erschrocken. Fünf, sechs KI-Tools, jedes mit eigenem Premium-Abo, jedes mit dem Versprechen, mir Zeit zu sparen. Am Ende hat es mich vor allem eins gekostet: Geld und Überblick.
Also habe ich aufgeräumt. Ein paar Abos gekündigt, zurück auf die kostenlosen Versionen gestellt oder ganz gestrichen. Was übrig geblieben ist, sind vier Tools, die ich wirklich täglich für meine Arbeit mit WordPress-Websites brauche. Die zeige ich dir heute.
KI-Tools sind in zwei Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen
Das eigentliche Problem: Zu viele Tools, zu viele Abos
Claude, ChatGPT und Co. werden von Monat zu Monat besser. Wenn du professionell damit arbeiten willst, kommst du aber selten um ein Premium-Abo herum – sonst fehlen dir genau die Funktionen, die den Unterschied machen. Und weil eine einzelne KI selten alle Aufgaben abdeckt, landen viele Selbstständige schnell bei drei, vier oder fünf bezahlten Tools gleichzeitig. Da kommen im Monat schnell ein paar Hundert Euro zusammen – für Funktionen, die du oft nur zu einem Bruchteil nutzt.
Meine Lösung: Ein Tool pro Aufgabe, nicht mehr
Mir ist genau das in den letzten Jahren passiert. Es gibt aktuell keine einzelne KI, die für mich alle Aufgaben rund um eine Website löst – also habe ich mir bewusst für jede Aufgabe genau ein Tool ausgesucht, statt mehrere parallel zu bezahlen:
Für strukturierte Textarbeit und Content nutze ich Claude.
Für Voiceovers setze ich auf ElevenLabs.
Für den Aufbau meiner Websites selbst nutze ich Elementor.
Für Grafiken und Bilder greife ich auf Canva AI zurück.
Mehr brauche ich aktuell nicht, um eine Website sowohl inhaltlich als auch grafisch umzusetzen – von der ersten Idee bis zur fertigen Seite.
Wenn du wissen willst, wie diese Tools bei mir konkret im kompletten Workflow zusammenspielen – von der ersten Recherche bis zur fertigen Elementor-Seite – findest du den ausführlichen Ablauf in Artikel Nr. 9 „KI-Tools für Website-Erstellung“. Dort zeige ich meinen vollständigen 6-Schritte-Prozess. Dieser Artikel hier ist die aufgeräumte, aktuelle Version davon – mit weniger Tools und weniger Kosten.
→ Mehr dazu in meinem Artikel: Storytelling im Marketing — warum deine Geschichte wichtiger ist als jedes Tool
Was heißt das für dich?
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